Sind Sie schlauer als 68 Prozent der Deutschen? Wissen Sie was ein Startup ist?

68 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 64 Jahren wissen nicht, was ein Startup ist, bzw. ihnen ist der Begriff unbekannt. Von den wenigen, dies es wissen, können sich nur 20 Prozent vorstellen, selbst eines zu gründen. Dafür würden 34 Prozent derjenigen, die wissen, was ein Startup ist, anderen durchaus empfehlen eines zu gründen. 39 Prozent empfehlen, einmal in einem zu arbeiten. Flache Hierarchien geben jedem einzelnen Mitarbeiter beste Chancen, sich zu engagieren, seine Talente und Fähigkeiten weiterzuentwickeln und seine Ideen umzusetzen, so der BITKOM über eine aktuelle Studie.  

Was sind denn nun Startups tatsächlich?

Nach dem Deutschen Startup Monitor sind Startups

  • jung (unter 10 Jahre),
  • sie haben eine hohe Innvoationsfähigkeit,
  • sie sind wachstumsorientiert und
  • sie sind auf der Suche nach einem nachhaltigen und skalierbaren Geschäftsmodell.

Alle anderen werden gerne als die „klassischen Gründer“ unterschieden.

Das Wachstum von Startups bemisst sich dabei insbesondere an den Mitarbeiterzahlen: Startups, die nicht älter als ein Jahr alt sind beschäftigen durchschnittlich 3,6 Angestellte, klassische gegründete Unternehmen nur 0,8 Angestellte. Die im Deutschen Startupmonitor befragten Startups sind im Durchschnitt 2,4 Jahre als und beschäftigen 12,4 Mitarbeiter inklusive der Gründer.

Weitere Fakten zu Startups:

  • 76% der Startups sind Teamgründungen, bei klassischen Gründungen nur knapp 20%.
  • Nur 13% aller Gründer und Gründerinnen der Startups sind Frauen.
  • Das Internet ist für 80% der Startups die nicht aus der IKT Branche kommen von großer Bedeutung für das Geschäftsmodell.
  • 50% der Startups benötigen zum Gründungszeitpunkt 50.000 Euro und mehr als Startkapital.
  • Gründer von Startups sind überdurchschnittlich gut ausgebildet und schaffen hoch qualifizierte Arbeitsplätze: 75% der Beschäftigten haben einen akademischen Abschluss und unterscheiden sich damit von klassischen Gründern (z.B. im Handwerk oder im Gastronomiebereich), die denen nur 24% einen akademischen Abschluss haben.

Egal ob Startup oder „klassische Gründung“ – die Unternehmensgründungen sind insgesamt zurückgegangen – so der KfW-Gründungsmonitor 2013. Zurückgeführt wird das auf die schwache Konjunktur, die gute Arbeitsmarktlage und auf die Einschränkungen bei der Existenzgründungsförderung der Arbeitsagentur. Aber bürokratische Hürden und Verzögerungen, die Belastung für die Familie, das finanzielle Risiko, Finanzierungsschwierigkeiten sowie der Verzicht auf die Vorteile einer abhängigen Beschäftigung sind mehr Gründungen nicht gerade förderlich.

Dabei brauchen drei Viertel der Vollerwerbsgründer meist deutlich weniger als ein Jahr von der ersten Idee bis zur Umsetzung der Gründung. Im durchschnitt sind es 7 Monate, die Gründer von der Idee bis zum Start benötigen. Die Hälfte der Gründer braucht weniger als drei Monate.

Vielleicht sollte man sich einmal im Leben diesen Schwierigkeiten stellen und ein Unternehmen gründen? Wenn man die durchschnittlichen Zeiten nimmt, ist die Zeit, die man damit “verliert” überschaubar. Die Erfahrung aber nimmt einem niemand mehr. Übrigens: ein Unternehmen kann man auch im Nebenerwerb oder schon während des Studiums gründen. Auch wenn man einen „normalen Job“ bevorzugt, ergeben sich mit einer Unternehmensgründung immer spannende und neue Netzwerke und Einblicke, die egal in welchem Arbeitsfeld nützlich sind.

Was haben Sie als Unternehmensgründer bisher daraus gelernt?
Was glauben Sie, können Sie für Ihren Job daraus lernen?

 

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